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Umgestaltung Peter-Plümpe-Platz


Beschluss zur Entwurfsplanung

Am 26. August hat sich der Stadtentwicklungsausschuss mit der Entwurfsplanung für die Umgestaltung des Peter-Plümpe-Platzes beschäftigt. In der Entwurfsfassung sind verschiedene Details aus dem Vorentwurf konkretisiert worden. Dazu gehört die Eingangssituation für den Mechelner Platz und das Museum, die Grünfläche an der Annastraße, die Aufteilung der Verkehrsfläche hinter dem Rathaus und die Gliederung des Alten Marktes. Die Entwurfsunterlagen wurden vom Ausschuss ohne Änderungen beschlossen mit Ausnahme der Busankunft. Für diesen Bereich lagen drei Alternativen vor, die auch kontrovers diskutiert wurden. Mehrheitlich hat sich der Ausschuss schließlich für eine Busankunft auf dem Peter-Plümpe-Platz mit vier Haltebuchten entschieden.

Der beschlossene Entwurfsplan ist am Fuß dieser Seite zur Ansicht abgelegt. Dazu gehört auch das Materialkonzept. Der Erläuterungsbericht muss noch an den Beschluss angepasst werden.

Zum 30. September wurde auf Basis dieses Beschlusses der Förderantrag eingereicht. Mit einer Bewilligung ist bis zum Frühjahr 2022 zu rechnen.


Vorentwurfsplanung

Ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zum abschließenden Entwurf, ist der Vorentwurf, der in mehrere Dateien am Fuß dieser Seite zur Ansicht und zum Download abgelegt ist. Am 01. Juli 2021 beschäftigte sich der Stadtentwicklungsausschuss mit der Vorentwurfsplanung und hat diese im Wesentlichen beschlossen mit einigen Hinweisen, die in der folgenden Entwurfsplanung einfließen sollen.


Panotool zur virtuellen Darstellung

Das Planungsbüro Greenbox hat seinen Wettbewerbsbeitrag mit dem digitalen Präsentationswerkzeug 'Panotool' aufbereitet. Damit kann die Platzfläche aus verschiedenen Blickwinkeln aus der Schrägluftperspektive in interaktiver Form betrachtet werden. In diesen Rundumblicken kann man hineinzoomen und verschiedene zusätzliche Informationen aufrufen. Das Panotool ist über folgenden Link erreichbar:

Panotool Peter-Plümpe-Platz


Auftrag erteilt

Am 4. Mai 2021 konnte der Auftrag zur Erarbeitung des endgültigen Planentwurfs für die Umgestaltung des Peter-Plümpe-Platzes erteilt werden. Auch aus dem Vergabeverfahren ist der Sieger des Wettbewerbs, das Büro Greenbox Landschaftsarchitekten aus Köln, mit dem besten Ergebnis hervorgegangen.

Ab dem 8. Mai, dem Tag der Städtebauförderung, wird der Wettbewerbsbeitrag von Greenbox einmal "in echt" in den Fenstern des Fluchttreppenhauses vom Rathaus, links neben der Polizeiwache, mit einigen Erläuterungen ausgehängt. Außerdem wird es dann auch zusätzlich eine virtuelle dreidimensionale Darstellung geben, um den Gestaltungvorschlag anschaulich zu machen. Auf jedem internetfähigen Endgerät kann die Platzfläche im sogenannten Panotool aus verschiedenen Blickwinkeln aus der Schrägluftperspektive in interaktiver Form betrachtet werden. In diesen Rundumblicken kann man hineinzoomen und verschiedene zusätzliche Informationen aufrufen. Die 3D-Darstellung kann ab dem 8. Mai über diesen Link zum Panotool aufgerufen werden.

Zunächst wird der jetzt vorliegende Wettbewerbsbeitrag von Greenbox dargestellt, später aber auch die Planungsänderungen, die sich in den nächsten Monaten ergeben werden.

Auf der Grundlage dieser Darstellungen soll jeder die Gelegenheit haben sich eine Meinung zu bilden. Kritik und Anregungen können dann bis Ende Mai vorgetragen werden. Dazu kann man sich natürlich direkt schriftlich, per E-Mail oder telefonisch bei der Stadtverwaltung melden (siehe Kontaktdaten unten). Dazu steht aber auch das Diskussionsforum auf dieser Internetseite zur Verfügung. Hier können auch Diskussionsbeiträge kommentiert werden.

Alle Anregungen und Diskussionsbeiträge werden mit dem Planungsbüro diskutiert und auch der Politik zur Kenntnis gegeben. Da letztendlich der Stadtentwicklungsausschuss des Stadtrates über den endgültigen Entwurf beschließen muss, wird die Politik laufend in den kommenden Planungsprozess eingebunden.


Entscheidung Preisgericht

Am 22. Februar 2021 hat das Preisgericht die eingereichten Wettbewerbsbeiträge im Konzert- und Bühnenhaus begutachten und am Ende des Tages eine Entscheidung getroffen. Alle Beiträge mit Angabe der Sieger sind auf der Internetseite der Wallfahrtsstadt Kevelaer veröffentlicht. Im Newsletter Nr. 26 sind die Vorgehensweise und die weiteren Schritte erläutert. Das Protokoll der Preisgerichtssitzung ist im Downloadbereich am Fuß dieser Seite und unter Ergebnisse abgelegt.

Aus den 11. Teilnehmerbeiträgen hat das Preisgericht die ersten drei Plätze ausgewählt. Zur Auswahl standen sehr unterschiedliche Konzepte zur Neugestaltung, in denen die gewünschten Elemente zu Aufenthalt, Begrünung, Erlebnis und Parken verschieden gewichtet und ausgearbeitet waren. Auch die drei Preisträger unterscheiden sich in der Konzeption deutlich. Der erste Preis wurde dem Entwurf des Büros GREENBOX aus Köln zuerkannt. Hier liegt der Schwerpunkt auf die Grüngestaltung des Bereicht zur Annastraße aus mehreren Elementen. Eine Verbindungsachse zwischen Marktstraße und Annastraße nimmt einen Vorplatz des neuen Rathauses auf und  bietet Raum für den Wochenmarkt. Vor dem alten Rathaus bieten ein großzügiger Platzbereich eine hohe Aufenthaltsqualität. Die gefordeten Anzahl an Stellplätzen kann in dem Bereich zur Marktsträße und hinter dem Rathaus realisiert werden.
Im weiteren Planverfahren sind die Vorschläge noch anzupassen. So müssen z.B. die privaten Parkplätze vor den Geschäftslokalen in dem neuen Gebäude an der Annastraße zwingend berücksichtigt werden.

Der zweite Platz wurde an den Entwurf des Büros lohrer.hochrein aus München vergeben. Der Platz wird hier wesentlich durch einen verbindenden Teppich aus Straßenklinker und Baumhallen geprägt. Die Pflasterfläche wird durch Verlegemuster oder Drehungen des Verbandes zu Fahrgassen, Stellflächen und Leitlinien gegliedert. In der Mitte blidet ein großzügiger Wasserspiegel einen zentralen Blickfang. Den Baumhallen werden unterschiedliche Charaktere zugeordnet, so dass verschiedene Erlebnisräume entstehen, als Heckenlabyrinth, als Rastflächen oder als Pocketpark mit üppigen Staudenteppichen. Vor dem alten Rathaus ist ein schmalerVorplatz angelegt. Die Busankunft an der Marktstraße ist vom Parkplatzbereiche durch eine Reihe von Bänken abgegrenzt.

Der Entwurf des Büros TGP aus Lübeck hat den dritten Preis errungen. In diesem Entwurf werden die Aufenthaltsbereiche zur Annastraße und am alten Rathaus durch verschieden geformte Bauminseln und Grünflächen gegliedert. Dadurch ergibt sich eine diagonale Wegebeziehung vom Zugang zum Mechelner Platz bis zum alten Rathaus. In den Platzbereich an der Annastraße ist ein Wasserspiel mit einem Fontänenfeld integriert Der Vorplatz des alten Rathauses ist verkehrsfrei und großzügig ausgelegt. Für die Reisebusse wird eine Busspur an der Marktstraße reserviert. Die Fläche für die ankommenden Besucher ist durch Grüninseln vom angrenzenden Parkplatz abgegrenzt, der Raum für gut 100 Fahrzeuge bietet. Die aus der Busmannstraße ausfahrenden Fahrzeuge werden um den Vorplatz des alten Rathauses gelenkt und erreichen die Marktstraße über die Zufahrt zum Parkplatzbereich.


Preisgerichtssitzung vertagt

Ende November haben 11 Planungsbüros ihre Wettbewerbsvorschläge zur Umgestaltung des Peter-Plümpe-Platzes bei der DSK eingereicht. Am 15. Dezember sollte die Preisgerichtssitzung sein, in der über die Sieger des Wettbewerbs entschieden werden sollte. Coronabedingt musste diese Sitzung kurzfristig abgesagt werden. Dadurch wird die Zeitplanung erheblich gestört. Hierzu gibt es einen Newsletter Nr. 25 und einen entsprechenden ausführlichen Pressebericht.

Nach wie vor liegen die Wettbewerbsbeiträge bei der DSK unter Verschluss. In Kevelaer kennt also noch niemand die Ergebnisse. Ein wesentlicher Aspekt aus den Regularien von Planungswettbewerben ist die Anonymität der Teilnehmer bis zur Bewertung der Beiträge. Damit soll vermieden werden, dass die Preisrichter bei der Bewertung beeinflusst werden. Die DSk als das Büro, das den gesamten Wettbewerb betreut, achtet auf die Einhaltung dieser Regularien und hält die Pläne solange zurück, bis die Preisgerichtssitzung zu einem anderen Termin nachgeholt werden kann. Dies ist davon abhängig, wie sich die Gefährdungssituation der Pandemie entwickelt.


Entscheidungsprozess zum Peter-Plümpe-Platz

Nach einer umfangreichen Beteiligung wurden vom Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen fünf verschiedene Nutzungs- und Strukturkonzepte erarbeitet. Das Büro StadtVerkehr aus Hilden hat dazu Stellungnahmen zu den Auswirkungen auf den fließenden und den ruhenden Verkehr gefertigt.

Am 16. Januar 2020 hat sich der Gestaltungsbeirat mit den Planvarianten beschäftigt. Der Beirat lehnt die Varianten 1 und 5 ab. Variante 1 (Status Quo Plus) stellt keine wirkliche Neugestaltung dar und wird den Potenzialen, die dieser Platz aufweist, nicht gerecht. Die Aufwändungen zur Umgestaltung in dieser Form stünden in keinem Verhältnis zum erzielten Ergebnis.
Variante 5 (Bürgerpark) sei zwar in sich schlüssig. Sie entspricht aber nicht den Anforderungen, die ein Platz in so zentraler Lage in einer Stadt wie Kevelaer erfüllen muss.
Die Varianten 2, 3 und 4 sehen jeweils eine Teilung des Platzes vor. Dies hat der Beirat grundsätzlich begrüßt. Die Stellungnahmen des Gestaltungsbeirats sind mit der verkehrlichen Beurteilung und der Erläuterung der einzelnen Varianten in einem Dokument "Strukturvarianten PPP 29.01.2020 mit Kommentierung.pdf" zusammengefasst worden, das im Downloadbereich auf dieser Seite abgelegt ist.

Am 3. Februar 2020 wurden die Ergebnisse in einer 2. Bürgerkonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Dabei wurden noch einmal Hinweise und Anregungen zu Einzelaspekten abgegeben. Die Teilnehmer votierten darüber hinaus mit großer Mehrheit für eine Teilung des Platzes in einen Bürgerplatz an der Annstraße und einen eher verkehrlich genutzten Teil an der Marktstraße (Varianten 2, 3 und 4). Weitere Infos zu den Ergebnissen der Bürgerkonferenz im Newsletter Nr. 21 und 22. Eine ausführlichere Dokumentation zur Bürgerkonferenz ist auf dieser Seite unten im Downloadbereich abgelegt.

Am 5. März hat der Stadtentwicklungsausschuss eine Empfehlung für den Rat ausgesprochen, welche Planungselemente für die Umgestaltung des Peter-Plümpe-Platzes zu berücksichtigen sind. Der Stadtrat hat nun mit Corona-Verspätung am 19. Mai 2020 über die Empfehlungen entschieden und sie mit kleineren Änderungen beschlossen. Das Ergebnis der Ratsentscheidung wird im Newsletter Nr. 23 wiedergegeben.

Auf Basis des Ratsbeschlusses wird ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt, bei dem mehrere Büros Entwürfe erarbeiten. Daraus wählt dann die Wettbewerbsjury das beste Ergebnis.


Start des Planungsprozesses

Der Planungsprozess zur nächsten großen Umgestaltungsmaßnahme der Stadtkernerneuerung startete im Frühjahr 2019 mit einer umfassenden Erhebung, was die Kevelaerer Bevölkerung denn eigentlich will. Dazu wurde ein Moderationsbüro beauftragt, das bis zum Sommer Wünsche, Anforderungen und Vorschläge für einen neuen Peter-Plümpe-Platz aufnommen und ausgewertet hat.

Der jetzige Peter-Plümpe-Platz blickt auf eine lange Geschichte mit vielen Veränderungen zurück. Hier hat die Volksschule gestanden und zeitweise gab es einen Bunker. Außerdem hat es in den letzten Jahrzehnten verschiedene Ansätze gegeben, den Platz umzugestalten. Die Ansprüche an den Platz sind sehr verschieden. Aufgrund seiner zentralen Lage, der umgebenden, teils denkmalgeschützten Bebauung und der vorhandenen Infrastruktur mit Verwaltung, Banken, Ärzten Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten hat der Platz ein großes Potenzial und eigentlich Besseres verdient, als nur ein Parkplatz zu sein. Vermutlich wird es aber sehr verschiedene Vorstellungen davon geben, wie der Platz in Zukunft aussehen und genutzt werden soll.

Der Beteiligungsprozess startete zunächst mit zwei Workshops mit Vertretern der Stadtverwaltung und der Politik. Danach ist das Büro mit verschiedenen Gruppierungen ins Gespräch gekommen, die den Platz in Anspruch nehmen oder direkt betroffen sind. Auch die Allgemeinheit wurde in den Beteiligungsprozess einbezogen. Zunächst mit der Möglichkeit, Anregungen und Vorschläge analog und digital an die Verwaltung zu richten. Dazu standen verschiedene Beteiligungsformate und-veranstaltungen zur Verfügung.

Wenn am Ende die Ergebnisse dieses Prozesses ausgewertet werden, ergeben sich daraus allgemeine Nutzungskonzepte in mehreren Varianten, die öffentlich diskutiert und abschließend als Planungsauftrag beschlossen werden.


Neugestaltung des weltlichen Zentrums

Der Peter-Plümpe-Platz stellt mit dem alten und neuen Rathaus das weltliche Zentrum Kevelaers dar. Allerdings entspricht die alleinige Nutzung als Parkplatz und Busankunft nicht der hohen Bedeutung einer solchen Fläche. Der Platz soll dementsprechend zumindest in Teilbereichen eine neue Funktion als Bürger- oder Quartiersplatz bekommen und auch verkehrstechnisch umgebaut werden. Der Planungsprozess wird nun im Frühjahr 2019 eingeleitet.

In die Planungen zum Peter-Plümpe-Platz werden auch die angrenzenden Bereiche einbezogen. Das sind die Annastraße, die Marktstraße bis zum Roermonder Platz und natürlich die Busmannstraße vor dem alten Rathaus. Hier soll auf jeden Fall ein angemessener verkehrsfreier Vorplatz entstehen.

Mit zu den Überlegungen über den Peter-Plümpe-Platz gehört die Frage, ob hier ein ergänzendes Quartiers- und Verwaltungsgebäude errichtet werden kann. Dazu wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt (s. am Fuß dieser Seite im Download), die darstellt, welche Möglichkeiten aus städtebaulicher Sicht sinnvoll sind. Damit war die Frage der weiteren Unterbringung der Verwaltungseinheiten verknüpft, die zurzeit am Hoogeweg untergebracht sind. Nach aktuellem Stand ist dafür aber eine andere Lösung zu finden.

Auch zu der Frage, ob eine Tiefgarage unter dem Platz machbar und finanzierbar ist, gibt es eine Machbarkeitsstudie mit einer Kostenschätzung. Die sehr hohen Baukosten ergeben sich aus dem relativ hohen Grundwasserstand. Die Machbarkeitsstudie ist im Downloadbereich unten abgelegt.


Wichtige Dokumente zum Download

Kontakt

Wallfahrtsstadt Kevelaer

Mara Ueltgesforth, Abteilung Stadtplanung

Telefon:
02832 122-406
Telefax:
02832 122-77-406
E-Mail:

Adresse:
Peter-Plümpe-Platz 12
Kevelaer 47623

Wallfahrtsstadt Kevelaer

Franz Heckens, Abteilung Stadtplanung

Telefon:
02832 122-402
Telefax:
02832 122-77-402
E-Mail:

Adresse:
Peter-Plümpe-Platz 12
Kevelaer 47623