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Umgestaltung Peter-Plümpe-Platz


Die Beteiligungsformate sind mit dem Auslaufen des Online-Moduls zunächst abgeschlossen. Die Ergebnisse werden vom Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH dokumentiert, zusammengefasst und ausgewertet. Die Dokumentationen können Sie am Ende der Seite herunterladen.

Für den Herbst ist eine 2. Bürgerkonferenz vorgesehen. Dann werden die Ergebnisse vorgestellt und können diskutiert werden. Über den Herbst werden auch Untersuchungen zu den Auswirkungen verschiedener Umnutzungsvarianten auf den Verkehr untersucht. Alles zusamen soll dann in mehrere Varianten eines Nutzungs- und Strukturkonzeptes einfließen, über die der Rat letztendlich entscheiden muss. Das Ergebnis dieser Entscheidung ist dann die Grundlage für die anschließende Entwurfsplanung,


Start des Planungsprozesses

Der Planungsprozess zur nächsten großen Umgestaltungsmaßnahme der Stadtkernerneuerung startete im Frühjahr 2019 mit einer umfassenden Erhebung, was die Kevelaerer Bevölkerung denn eigentlich will. Dazu wurde ein Moderationsbüro beauftragt, das bis zum Sommer Wünsche, Anforderungen und Vorschläge für einen neuen Peter-Plümpe-Platz aufnommen und ausgewertet hat.

Der jetzige Peter-Plümpe-Platz blickt auf eine lange Geschichte mit vielen Veränderungen zurück. Hier hat die Volksschule gestanden und zeitweise gab es einen Bunker. Außerdem hat es in den letzten Jahrzehnten verschiedene Ansätze gegeben, den Platz umzugestalten. Die Ansprüche an den Platz sind sehr verschieden. Aufgrund seiner zentralen Lage, der umgebenden, teils denkmalgeschützten Bebauung und der vorhandenen Infrastruktur mit Verwaltung, Banken, Ärzten Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten hat der Platz ein großes Potenzial und eigentlich Besseres verdient, als nur ein Parkplatz zu sein. Vermutlich wird es aber sehr verschiedene Vorstellungen davon geben, wie der Platz in Zukunft aussehen und genutzt werden soll.

Der Beteiligungsprozess startete zunächst mit zwei Workshops mit Vertretern der Stadtverwaltung und der Politik. Danach ist das Büro mit verschiedenen Gruppierungen ins Gespräch gekommen, die den Platz in Anspruch nehmen oder direkt betroffen sind. Auch die Allgemeinheit wurde in den Beteiligungsprozess einbezogen. Zunächst mit der Möglichkeit, Anregungen und Vorschläge analog und digital an die Verwaltung zu richten. Dazu standen verschiedene Beteiligungsformate und-veranstaltungen zur Verfügung.

Wenn am Ende die Ergebnisse dieses Prozesses ausgewertet werden, ergeben sich daraus allgemeine Nutzungskonzepte in mehreren Varianten, die öffentlich diskutiert und abschließend als Planungsauftrag beschlossen werden.


Neugestaltung des weltlichen Zentrums

Der Peter-Plümpe-Platz stellt mit dem alten und neuen Rathaus das weltliche Zentrum Kevelaers dar. Allerdings entspricht die alleinige Nutzung als Parkplatz und Busankunft nicht der hohen Bedeutung einer solchen Fläche. Der Platz soll dementsprechend zumindest in Teilbereichen eine neue Funktion als Bürger- oder Quartiersplatz bekommen und auch verkehrstechnisch umgebaut werden. Der Planungsprozess wird nun im Frühjahr 2019 eingeleitet.

In die Planungen zum Peter-Plümpe-Platz werden auch die angrenzenden Bereiche einbezogen. Das sind die Annastraße, die Marktstraße bis zum Roermonder Platz und natürlich die Busmannstraße vor dem alten Rathaus. Hier soll auf jeden Fall ein angemessener verkehrsfreier Vorplatz entstehen.

Mit zu den Überlegungen über den Peter-Plümpe-Platz gehört die Frage, ob hier ein ergänzendes Quartiers- und Verwaltungsgebäude errichtet werden kann. Dazu wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt (s. am Fuß dieser Seite im Download), die darstellt, welche Möglichkeiten aus städtebaulicher Sicht sinnvoll sind. Damit war die Frage der weiteren Unterbringung der Verwaltungseinheiten verknüpft, die zurzeit am Hoogeweg untergebracht sind. Nach aktuellem Stand ist dafür aber eine andere Lösung zu finden.

Auch zu der Frage, ob eine Tiefgarage unter dem Platz machbar und finanzierbar ist, gibt es eine Machbarkeitsstudie mit einer Kostenschätzung. Die sehr hohen Baukosten ergeben sich aus dem relativ hohen Grundwasserstand. Die Machbarkeitsstudie ist im Downloadbereich unten abgelegt.


Kontakt

Wallfahrtsstadt Kevelaer

Mara Ueltgesforth, Abteilung Stadtplanung

Telefon:
02832 122-406
Telefax:
02832 122-77-406
E-Mail:

Adresse:
Peter-Plümpe-Platz 12
Kevelaer 47623

Wallfahrtsstadt Kevelaer

Franz Heckens, Abteilung Stadtplanung

Telefon:
02832 122-402
Telefax:
02832 122-77-402
E-Mail:

Adresse:
Peter-Plümpe-Platz 12
Kevelaer 47623