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Umgestaltung der Hauptstraße


Es geht weiter!

Jetzt, Mitte April, liegen die Bauarbeiten erfreulicherweise im Zeitplan. Bisher sind noch keine größeren Überraschungen im Boden aufgetaucht, die zu Verzögerungen geführt hätten. Aber wir sind ja auch noch nicht am Ende.

Der Kreuzungsbereich Willibrord- und Annastraße ist immer noch für den Durchgangsverkehr gesperrt. Ursprünglich sollte diese Sperrung aufgehoben werden, sobald der Kreuzungsbereich mit dem neuen Pflaster fertiggestellt ist. Der Baustellenverkehr mit den Materialien vom Lager zur Arbeitsstelle würde jedoch durch entgegenkommende Fahrzeuge ständig gestört werden. Es müsste zurückgesetzt und rangiert werden und die Unfallgefahr würde steigen.
In absehbarer Zeit sind die Bauarbeiten aber so weit fortgeschritten, dass die Materialanlieferung nur noch über den Roermonder Platz erfolgt. Dann wird die Kreuzung Willibrord- und Annastraße wieder für alle durchgängig sein.

Austausch der Rippenplatten im ersten Bauabschnitt

Ein Teil der Rippensteine in der Mittellinie des ersten Bauabschnitts sind gebrochen. Dafür wurden nun neue bruchfestere Steine geliefert. Die gesamte schadhafte Pflasterreihe wird möglichst noch bis zum 1. Mai ausgetauscht. Dadurch ergibt sich eine kleine Wanderbaustelle, die einmal über den gesamten ersten Bauabschnitt vorrückt.


Motivplatten für die Hauptstraße

Der Entwurf zur Gestaltung der neuen Hauptstraße sieht auch Motivplatten vor, die in die Mittellinie eingelassen werden. Am 24. Januar 2019 hat sich der Planungsausschuss dem Vorschlag der Auswahljury angeschlossen, welche Motive dafür verwendet werden sollen. Im November hatte die Verwaltung dazu aufgerufen. Ideen für Motive einzureichen. Zahlreiche Vorschläge wurden gemacht, eine Zusammenstellung ist hier abgelegt.

Anfang Januar hat sich eine Jury mit den Vorschlägen beschäftigt. Dabei gelangten die Mitglieder zu der Auffassung, dass es nicht sinnvoll sei, auf den Reliefplatten Motive abzubilden, die einen zu kurzfristigen Aktualitätsbezug haben oder die zu sehr erläuterungsbedürftig sind. Es sollten auch keine Gebäude dargestellt werden, die im näheren Umfeld im Original zu sehen sind. Außerdem wurde der Anregung gefolgt, keine Menschenabbildungen darzustellen, da die Motivplatten begangen und befahren werden. Der von vielen unterstützte Vorschlag, Mechel Schrouse, der Ehefrau von Hendrik Busmann, ohne der das Gnadenbild nicht nach Kevelaer gekommen wäre, kam daher auch nicht in die engere Wahl. Die Jury war aber der Meinung, dass ein Platz oder eine Straße nach ihr benannt werden sollte

Die Jury kam einvernehmlich zu dem Ergebnis, die Gesamtstadt Kevelaer einzubeziehen und die Beziehungen Kevelaers in die Welt abzubilden. Daher sollen in einer größeren Platte am Übergang zum Roermonder Platz alle Ortsteile Kevelaers im Zusammenhang mit dem Umring des Stadtgebietes und Darstellung der Ortschaftswappen wiedergegeben werden. Eine folgende Platte soll sich auf die Partnerstadt Bury St. Edmunds beziehen. In weiteren elf Platten sollen die zehn größten Marienwallfahrtsorte der Welt dargestellt werden und zusätzlich Luxemburg als Ursprungsort der Kevelaerer Wallfahrt. Alle Städteplatten sollen mit dem stilisierten Madonnen-Emblem versehen werden, da bildhafte Darstellungen aus den einzelnen Städten keinen Erkennungswert haben.

Zu den zehn größten Marienwallfahrtsorten der Welt nach der Pilgerzahl gehört auch Kevelaer (Quelle www.katholisch.de verfasst am 20.07.2018). Die Platte für Kevelaer soll den Abschluss der Reihe am Kapellenplatz bilden.

Die zehn größten Marienwallfahrtsorte der Welt sind nach der o.g. Quelle:

Guadalupe, Mexiko
Aparecida, Brasilien
Lourdes, Frankreich
Fatima, Portugal
Tschenstochau, Polen
Loreto, Italien
Velankanni, Indien
Altötting, Deutschland
Mariazell, Österreich
Kevelaer, Deutschland

Im Folgenden sind die Motive künstlerisch umzusetzen und anschließend herzustellen. Derzeit noch offen ist die Frage aus welchem Material die Platten hergestellt werden.


Beschluss über das Mobiliar und Bäume

Mit Pflaster und Beleuchtung ist die Hauptstraße noch nicht ganz ausgestattet. Dazu gehören noch Bäume, Bänke, Abfallbehälter und Pflanzgefäße. Darüber hat der Stadtentwicklungsausschuss am 24. Januar 2019 entschieden.

Bäume

Für die Baumpflanzungen sollen der (männliche) Gingko und Hainbuche verwendet werden, alternativ dazu der Amberbaum. Die vorgeschlagenen Baumarten sind innenstadtverträglich, kälte-, hitze- und trockenheitsresistent und somit an einen Klimawandel angepasst. Der Pflegeaufwand (Rückschnitt/Spailerform) ist berücksichtigt worden. Nicht ausreichend resistente, tropfende und fruchtabwerfende Arten wurden ausgeschlossen ebenso wie blühende Bäume, die zum Laubabfall im Herbst auch noch Blütenblätter im Frühjahr verlieren.

Jeweils ein Baumpaar (5x2 Stck) soll mit der gleichen Baumart bepflanzt werden. In einigen Bereichen rückt die Bepflanzung sehr nahe an die Gebäudefront heran. In diesen Bereichen ist eine Bepflanzung in Spalierform notwendig.

Möblierung

Auch für die Möblierung mit Bänken, Abfallbehältern und Pflanzkübeln hat sich der Ausschuss der Empfehlung der Verwaltung angeschlossen. Die beschlossenen Modelle sind hier abgebildet.

Alle Metallmaterialien sollen dieselbe Farbe bekommen, wie die schon installierten Leuchten. Die Bank soll mit seitlichen Armlehnen angeschafft werden.


Beschluss zur Beleuchtung

Der Stadtentwicklungsausschuss des Stadtrates hat in seiner Sitzung am 20. März 2018 beschlossen, dass der Lampentyp 4 für die Beleuchtung der Hauptstraße verwendet wird. In die Entscheidung sind nach ausgiebiger Diskussion die fachlichen Aspekte aus technischer, denkmalpflegerischer und gestalterischer Sicht berücksichtigt worden.

Die Lampe Nr. 4 weist die besten lichttechnischen Werte mit der geringsten Leistungsaufnahme auf und ist damit besonders effizient. Das Rheinische Amt für Denkmalpflege hatte für eine nicht historisierende, zeitgenössische Variante plädiert. Und aus gestalterischer Sicht stellt der ausgewählte Lampentyp einen Übergang zwischen den schlichten Stelen auf dem Roermonder Platz auf der einen Seite und den Kandelaberleuchten auf dem Kapellenplatz dar, für deren Erhalt sich bisher alle ausgesprochen haben.


Auch während der Bauarbeiten lohnt sich ein Besuch

Der Verkauf geht natürlich auch während der Bauarbeiten weiter. Die Baustelle wird so eingerichtet, dass die Geschäfte jederzeit erreicht werden können, auch trockenen Fußes. Sicherlich gibt es einige Beschwernisse, dafür wird es aber auch sicherlich interessant und spannend. Wann kann man schon so direkt in den Untergrund Kevelaer schauen. Da auch der Kanal erneuert wird, gehen die Bauarbeiten etwas in die Tiefe.

Die Einzelhändler der Werbegemeinschaft Hauptstraße und Kevelaer Marketing haben sich einige Aktionen überlegt, um den Einkaufsstandort auch während der Bauzeit attraktiv zu halten. Es lohnt sich also immer, virtuell hier und real auf der Hauptstraße nachzusehen, was da so passiert.


Animation aus der Entwurfsplanung

Die erste Baumaßnahme aus dem Programm zur Stadtkernerneuerung ist die Umgestaltung der Hauptstraße. Neben der Oberfläche entspricht auch die Möblierung und Beleuchtung nicht mehr den heutigen Anforderungen. Für die Gestaltungsplanung wurde im Mai 2016 das Büro StadtUmBau GmbH aus Kevelaer beauftragt. In die Planungsüberlegungen sind die Anwohner und die Öffentlichkeit intensiv einbezogen worden.

Der Stadtrat hat einen Entwurf zur Umgestaltung am 27. Oktober 2016 beschlossen. Die Planung und eine Erläuterung dazu können über den Download unten eingesehen werden.

Auf Anregung der betroffenen Geschäftsleute wurde mit den Bauarbeiten erst nach dem Weihnachtsgeschäft, also Anfang 2018 begonnen. Im ersten Schritt wird der Teil vom Kapellenplatz bis zur Kreuzung mit der Annastraße umgebaut. Dies wird etwa ein halbes Jahr dauern. Der zweite Abschnitt bis zum Roermonder Platz soll dann wiederum erst nach dem Weihnachtsgeschäft, also Anfang 2019 begonnen werden. Im Zuge der Sanierung der Oberfläche wird auch die alte Kanalisation im Untergrund erneuert.


Beschluss: Pflastermuster D

Am Donnerstag, dem 29.06.17 wurden den Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses die Ergebnisse aus den Stellungnahmen seitens der Bevölkerung vorgelegt. Beschlossen wurde in der Sitzung das Pflastermuster D. Eine Delegation aus Rat und Verwaltung hatte sich den verlegten Stein im Vorfeld des Beschlusses in Meppen angesehen.



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Abteilung Stadtplanung

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