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Mechelner Platz baulich fassen

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Ich habe der Informationsveranstaltung, wie auch der umlaufenden Anwesenheitsliste zu entnehmen ist, beigewohnt. Meine dortige Anregung, die platzgestaltende Bebauung, welche bereits vor 2 - 3 Jahren diskutiert wurde, ebenfalls einzubeziehen, wurde bedauerlicherweise in den jetzt angestrebten Planungsprozess nicht einbezogen. Dies, ungeachtet der Tatsache, dass ein Platz sich grundsätzlich aus der umgebenden und umfassenden Abgeschlossenheit des Raumes bildet. Nun, scheinbar sind hohe stadtplanerisch Qualitätsansprüche nicht erste Priorität. Das ist bedauerlich, muss aber wohl ob der fortschreitenden Planungsausschreibung hingenommen werden. Gleichwohl möchte ich auf zwei weitere grundsätzliche und stadtplanerisch selbstverständliche Kriterien aufmerksam machen. 1. Die Anlegung der Wege sollte grundsätzlich unter Berücksichtigung der vorhandenen und gewohnten Wegebeziehungen erfolgen, sodass die Geschlossenheit des Raumes nach Art einer Kommunikationsfläche nicht beeinträchtigt wird und 2. die Platzmitte ist grundsätzlich von Hochbauten jeder Art freizuhalten. Orientiert man sich an bestehenden Plätzen, die im Regelfall von vielen Menschen mit Behaglichkeit empfunden werden, wird schnell deutlich, dass keiner dieser Plätze eine bauliche Anlage (z.B. Brunnen) in der geometrischen Mitte besitzt. Dies ist z.B. in Planungsvariante Nr. 4 (organisch) der Fall und bringt damit deutlich zum Ausdruck, dass dieser Entwurf bereits den einfachsten Grundprinzipien einer Platzgestaltung nicht gerecht wird. Ich würde mich freuen, wenn meine Anregungen Berücksichtigung finden würden. MfG Ralf Angenendt, Venloer Straße 87.

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