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Verfügungsfonds für private Gestaltungsideen

Mit dem Instrument des Verfügungsfonds steht ein Anreizinstrument für die kooperative Unterstützung der Städtebauförderprogramme zur Verfügung, das die folgenden Ziele verfolgt:

  • Aktivierung privaten Engagements und privater Finanzressourcen für den Erhalt und die Entwicklung zentraler Stadtbereiche
  • Herbeiführung und Stärkung von Kooperationen unterschiedlicher Akteure in den Stadt- und Ortsteilzentren sowie in anderen Fördergebieten
  • Stärkung der Selbstorganisation der privaten Kooperationspartner
  • Flexibler und lokal angepasster Einsatz von Mitteln der Städtebauförderung
  • Flexible Umsetzung "eigener" Projekte in Gebieten der Städtebauförderung

Ein Verfügungsfonds zeichnet sich durch die folgenden wesentlichen Charakteristika aus:

  • Jede Gemeinde, die Mittel aus der Städtebauförderung des Bundes und der Länder erhält, kann einen Verfügungsfonds einrichten.
  • Der Gesamtetat des Verfügungsfonds wird von der Gemeinde jährlich festgelegt.
  • Der Fonds finanziert sich i.d.R. zu mindestens 50 Prozent aus privaten Mitteln und wird zu gleichen Teilen aus Mitteln der Städtebauförderung kofinanziert. Das bedeutet: Jeder Euro, der aus privatem Vermögen in den Verfügungsfonds eingezahlt wird, wird mit dem gleichen Betrag aus dem Etat der Städtebauförderung (Bund, Land, Kommune) bezuschusst.
  • Der Anteil aus Mitteln der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Kommunen darf 50 Prozent des Gesamtetats nicht überschreiten. Mit diesem Finanzierungsanteil dürfen ausschließlich investive, investitionsvorbereitende und -begleitende Maßnahmen finanziert werden.
  • Der private Anteil des Verfügungsfonds kann von Akteuren der lokalen Wirtschaft, Grundstücks- und Immobilieneigentümern, Immobilien- und Standortgemeinschaften oder engagierten Privatpersonen akquiriert werden. Es können dafür aber auch zusätzliche Mittel der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. Der private Anteil kann außer für Investitionen und investitionsvorbereitende Maßnahmen auch für nicht-investive Maßnahmen eingesetzt werden.

Über die Verwendung der Gelder aus dem Fonds entscheidet ein lokales Gremium in Eigenregie. Grundlage ist ein abgestimmtes integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept für das Fördergebiet.

In der esten Gremiumssitzung am 5. Juli 2017 wurde ein Antrag des Verkehrsverein Kevelaer und Umgebung e.V. besprochen und bewilligt. Als investitionsvorbereitende Maßnahme wird nun ein Marketingkonzept für Kevelaer im Rahmen des Interierten städtebaulichen Handlungskonzepts in Auftrag gegeben.

Weitere Akteurszusammenschlüsse und engagierte Privatpesonen sind aufgerufen, Anträge für das Fördergebiet einzureichen.

Für die Innenstadt von Kevelaer würden sich Maßnahmen zur Attraktivierung der Einkaufsstraßen und zur Förderung des Kulturbetriebs, des Kunsthandels und des Kunsthandwerks anbieten.

Verantwortlich für den Verfügungsfonds und Ansprechpartnerin für alle Interessenten ist Sandra Kimm-Hamacher in der Stadtverwaltung.

Die Förderrichtlinie Verfügungsfonds Innenstadt können Sie als PDF-Datei downloaden.

Flyer Verfügungsfonds

Kontakt

Sandra Kimm-Hamacher

Kevelaer Marketing

Telefon:
02832 122-164
Telefax:
02832 122-77-164
E-Mail:

Adresse:
Peter-Plümpe-Platz 12
Kevelaer 47623

Franz Heckens

Abteilung Stadtplanung

Telefon:
02832 122-402
Telefax:
02832 122-77-402
E-Mail:

Adresse:
Peter-Plümpe-Platz 12
Kevelaer 47623